Schwentine, die Zweite

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Im letzten September hatten wir schon einen Versuch gestartet eine Fahrt auf der Schwentine, von Preetz bis zum kleinen Plöner See zu machen. Es war uns nicht gelungen: Das Wetter schlecht, darum viele Absagen, zu spät morgens gestartet, fremdes Bootshaus und fremde Boote, auf dem See verfahren……….Eben Anfängerfehler.
Diesmal sollte alles besser klappen. Bis zum Abend vor unserer Wanderfahrt bestand Unklarheit darüber, wieviele Mädels tatsächlich mitkommen würden. Und plötzlich waren wir 11, was aber in Preetz keinen erschreckt, wir bekamen eben andere Boote.
Pünktlich waren alle in Preetz zur Stelle. Eine Ahnung über den Zustand der Boote hatten wir ja schon vom letzten Jahr. Alles musste zusammengesucht werden inklusive der Bodenbretter, die nicht immer passten. Taue und Peekhacken (Danke Maren), Schwämme und Schöpfbecher ( Danke Christa), ungläubiges Kopfschütteln darüber, was Hamburger Ruderinnen so alles mitnehmen.
Beim Einsetzen der Boote drang gleich Wasser in den Vierer, damit hatten wir eigentlich beim Zweier gerechnet (Bootsschaden lt. efa). Auf Nachfrage sollte das kein Problem sein, die Bretter müssten erst aufquellen. Schöpfversuche erwiesen sich als sinnlos, das Boot lief bis zu einem bestimmten Punkt im Fussraum immer wieder voll, aber die beiden Zweier waren dicht.
Nachdem unser Gepäck verstaut war konnte es endlich losgehen. Zuerst über den Lanker See in die Schwentine, über den Fuhlen- und Kronsee in den kleinen Plöner See „ oh man kann ja das Plö-ner Schloss sehen“. Die Fahrt war wunderschön, im Wechsel über spiegelglatte Seen und auf der teilweise schnell fließenden Schwentine vorbei an verwunschenen Feenwäldern und durch die hügelige Landschaft der Holsteinischen Schweiz.
Zwei Picknickplätze wurden angefahren. Die Anlegestellen, klein und eng, mussten z. T. mit zahlreichen Paddlern geteilt werden. Für uns kein Problem, hatten wir doch Peekhacken und Taue dabei und konnten somit aussteigen und ausgiebig pausieren. Der Wiedereinstieg in die Boote war dann der große Lacher, filmisch und fotografisch festgehalten, gab es die volle Punktzahl in der B-Note.
Zurück in Preetz wurden die Boote ausgiebig geputzt und alles wurde wieder an Ort und Stelle verstaut. In einer örtlichen Pizzeria wurde dann noch mit Bierchen und Weinchen auf den schönen Tag angestoßen.
Ein herzlicher Dank an Birgit für die gute Organisation. Das Wetter hat gehalten, die Sonne kam hin und wieder hinter den Wolken hervor, es hätte etwas wärmer sein können, aber diese Verantwortung liegt an höherer Stelle.
(Gisela W.)

Fotogalerie

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